Über das Marionettenspiel

Als faszinierter Zuschauer eines guten Marionettenspiels glaubt man leicht, dass der Spieler nur über große Fingerfertigkeiten verfügen muss. Allerdings hat der Marionettenspieler die eigentliche Leistung lange vor diesem Spiel vollbracht. So ist dem Marionettenspieler bewusst geworden, dass er sich in die zu spielende Figur und ihren Charakter einfühlen muss.

Bei Tieren muss man sich über die Bewegungsabläufe bewusst werden und zusätzlich einiges über ihre Gelenke und ihre Anatomie lernen.

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So haben wir uns mit der Zeit dieses Wissen erarbeitet. Ein Strauß tanzt bedächtig, der Gang und die Körperhaltung eines Flamingos sind elegant. Bob Marley und seine Band tragen gedrehte, verfilzte Haare, die ihnen ein löwenähnliches Aussehen verleihen. Religion hatte mit ihren spirituellen Elementen großen Einfluss auf Marleys Musik. Ein Zuschauer kann sich vorstellen, dass sich eine afrikanisch geprägte Musikband anders präsentiert, als ein Kirchenchor.

Je mehr man darauf achtet, desto mehr fällt einem auf, dass die Hände des Marionettenspielers relativ sparsame, aber sehr gezielte Bewegungen ausführen. Wir als Marionettenspieler fragen uns: Was geht in dem Körper einer Marionette vor, wenn er sich hinsetzt, aufsteht, tanzt, geht, läuft, winkt, springt, schaut oder entdeckt?

Die meisten Marionetten sind ca. 40 cm groß und gut sichtbar. Alle Inszenierungen werden mit entsprechender Musik und unserem eigenen Bühnenhintergrund vorgeführt und sind einmalig. Melden Sie sich doch, um Details in Erfahrung zu bringen!